Mut in die eigenen Fähigkeiten fördern – Girls Day bei MIPA SEMut in die eigenen Fähigkeiten fördern – Girls Day bei MIPA SEMut in die eigenen Fähigkeiten fördern – Girls Day bei MIPA SE

Die Fahrzeuglackiererinnen Inge Wünsche und Laura Kielblock (in weißen Kitteln, von links) zeigen Isabelle Baier und Lena Bachmaier (in blauen Overalls, von links), wie sich mit Airbrush Effekte wie Sterne und Spitzen auf Lackoberflächen gestalten lassen.


Sechs Mädchen besuchten zum Girls` Day Anwendungstechnik und Wartung der MIPA SE

 
„Ich habe schon die Matchbox-Autos meines Bruders lackiert.“ Die Mädchen lachen, als Fahrzeuglackiererin Inge Wünsche ihre Berufswahl erklärt. Gerade zeigt sie den Teilnehmerinnen des Girls`Day bei der MIPA SE in Essenbach, wie sie mit Airbrush und Schablonen Effekte wie Sterne oder Spitzenmuster auf Lackoberflächen zaubern. Ihr selbst habe das am Anfang keiner zugetraut, wenn sie in ihrem Lehrbetrieb bei der Gestaltung von Bussen mit dabei sein wollte. Die meisten Tricks im Bereich Airbrush habe sie sich selbst beigebracht. Viel Leidenschaft war also dabei, als sie sich entschied, beruflich eine Männerdomäne zu wählen. Und zum Glück habe ihr Chef sie ermutigt und an sie geglaubt, so die Fahrzeuglackiererin.


Auch heute noch sind Frauen im Bereich Fahrzeuglackierung und Industriemechanik unterrepräsentiert. Ziel des Girls` Day ist es deshalb, Mädchen Einblick in genau solche Bereiche zu geben und ihnen die Scheu davor zu nehmen. Für so einen Tag eine Tutorinnen wie Inge Wünsche und ihre Kollegin Laura Kielblock zu haben, ist da ein Glücksfall: Die Begeisterung der beiden überträgt sich rasch auf die sechs Mädchen. Immer sicherer werden sie beim Umgang mit der Sprühpistole – und im Scherze machen. Die Stimmung in der Anwendungstechnik ist gut, nicht nur bei der Effektlackierung. An der Labor-Station zeigen Barbara Fink und Jasmin Maiwald, Lacklabor-Auszubildende im zweiten Jahr, wie Lacke geprüft werden. Hier darf nach allen Regeln der Kunst gekratzt und „geschlagen“ – oder besser „Gewichte fallen gelassen“ – werden. Wie gut ein Lack ist und wie gut er aufgetragen wurde, zeigt sich nämlich erst, wenn er zerstört wird.


Wie beschädigte Lackierungen, ob beabsichtigt oder nicht, dann wieder korrekt ausgebessert werden, erfahren die Mädchen an der Station für Fahrzeuglackierung. Lacklaborantin Anna Klanikow erklärt ihnen hier den gesamten Aufbau des Lacks, also die richtige Reihenfolge der unterschiedlichen Spachtelmassen und Lacke. Im Anschluss wählen die Mädchen eine Farbe für einen Grundlack aus und mischen diesen nach Rezeptur ab. Und dann heißt es: PSA-Maske auf, es geht in die Lackierkabine! Dort schulen die Anwendungstechniker der MIPA SE auch regelmäßig die Lackierer von Kunden und testen neue Produkte. Die Mädchen sind begeistert, dass jede tatsächlich selbst lackieren und nicht nur zusehen darf. Nach einer Einweisung durch Anna Klanikow lackieren die Teilnehmerinnen ihre Car Shapes in ihren Wunschfarben an. Die Handhabung der großen Lackierpistolen ist anfangs noch ungewohnt, das Ergebnis aber lässt sich sehen: Fünf rote und ein grünes Modell werden zum Trocknen aufgereiht.


Als dritte Station im Bereich Lackierung geht es zum Airbrush, zu Inge Wünsche und Laura Kielblock. Sie demonstrieren, dass Lackieren wie jedes Handwerk auch eine sehr kreative Seite hat, in der man sich ausleben kann, wenn man die Technik einmal beherrscht. Die Mädchen fühlen sich insgesamt sichtlich wohl und erzählen, wie sie auf die MIPA SE am Girls`Day kamen. Isabelle Baier etwa hatte auf der Umweltmesse am Stand des Unternehmens erfahren, dass auch immer der Mädchen-Zukunftstag angeboten wird. Sie arbeite gern mit Farbe, daher habe sie sich angemeldet.  „Wunderbar, dann kommst du als Praktikantin wieder zu uns“, ermutigt Inge Wünsche sie.


Am Nachmittag geht es nach einer Besichtigung der Produktion in die Wartung. Josef Götz zeigt den Mädchen, wie man Metallteile in die Schraubstöcke einspannt, schneidet und wann welche Feile zum Einsatz kommt. Ruhig hilft er jeder der Teilnehmerinnen bei der richtigen Technik. Die ist nicht ganz einfach, denn bisher hatten die Mädchen in der Schule nur mit Holz zu tun. Aluminium ist da deutlich anders – und braucht Kraft! Mit Tobias Sonnauer, Auszubildender im 2. Lehrjahr, dürfen die Mädchen dann an die großen Maschinen. Sie fräßen die Kanten ihrer Aluminiumklötze ab und bohren anschließend Löcher in die eine Seite. Wichtig ist, dass alle Löcher korrekt sitzen und gleich tief sind: Als Endergebnis soll ein Mühlespiel entstehen.


Am Ende des Tages sind die Mädchen erschöpft, aber zufrieden. Sie nehmen viele Andenken mit und vor allem viele Eindrücke. Die PSA-Masken packen sie neben den von ihnen hergestellten Dingen in die Turnbeutel mit der Ausbildungsbroschüre – könnte ja sein, sie werden nochmal gebraucht. Und dass hinter starken Frauen und Mädchen oft genug starke Männer stehen, dass zeigt sich an diesem Tag nicht nur am ehemaligen Ausbilder von Inge Wünsche und den Männer in der Industriemechanik.  „Mein Vater hat gemeint, wir sollen zur MIPA gehen“, sagt Lena Bachmaier. „Das sei bestimmt interessant.“ Da habe er Recht gehabt. An seine Töchter, Schülerinnen oder Auszubildenden zu glauben und sie auf ihrem Weg zu ermutigen, ist vielleicht die beste Förderung, die sich junge Frauen wünschen können.

 

Lacklaborantin Anna Klanikow zeigt Franziska Bauer und Verena Spies (von links) den Umgang mit der Lackierpistole.

 

Reise-Mühlespiele, Car Shapes und Schilder gestalteten Lena Bachmaier, Isabelle Baier, Pia Müller (hinten von links), Verena Spies, Bianca Weber und Franziska Bauer (vorne von links) am Girls` Day bei der MIPA SE 

 

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