Direkt zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen

9.000 Euro für soziale Einrichtungen

  • Mipa News

Großes Engagement mit großer Wirkung: Im Rahmen der Weihnachtstombola der Mipa Auszubildenden kam auch heuer wieder eine beeindruckende Spendensumme zusammen. Unterstützt durch die Pfandspenden der Belegschaft und die zusätzliche Aufstockung durch die MIPA SE konnten insgesamt 9.000 Euro bereitgestellt werden. Der Betrag wurde zu gleichen Teilen an drei soziale Einrichtungen in Niederbayern übergeben.

Eine der Spenden ging an das Ambulante Kinderhospiz, Zentrum Niederbayern mit Sitz in Landshut. Das 2019 eröffnete Zentrum begleitet Familien mit schwerst- oder lebensbedrohlich erkrankten Ungeborenen, Neugeborenen, Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen sowie Elternteilen minderjähriger Kinder – und das bereits ab dem Zeitpunkt der Diagnose. Zum Angebot gehören ein familienbegleitender Kinderhospizdienst, sozialmedizinische Nachsorge, Angehörigenberatung, eine psychotherapeutische Kurzintervention sowie eine 24/7-Erreichbarkeit in Ausnahmesituationen. Mit dem Standort in Landshut konnte eine wichtige Versorgungslücke im ländlichen Raum geschlossen und die Betreuungssituation für Familien in ganz Niederbayern deutlich verbessert werden.

Weitere 3.000 Euro erhielt die Landshuter Tafel, eine gemeinnützige Initiative unter dem Dach des Diakonischen Werks Landshut der Evangelischen Kirche. Die Tafel unterstützt bedürftige Menschen im Landkreis mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs. Während Strategie, Verwaltung und Finanzmanagement bei der Diakonie Landshut liegen, wird der operative Betrieb eigenständig von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern organisiert. Die Arbeit umfasst insbesondere die Warenbeschaffung, die Koordination der Fahrerinnen und Fahrer, das Fahrzeugmanagement sowie die Verteilung der Waren auf mehrere Ausgabestellen im Landkreis – darunter zwei in Landshut sowie weitere in Vilsbiburg und Rottenburg. 

Die dritte Spende ging an die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) für Kinder und Jugendliche in Niederbayern. Dieses Angebot richtet sich an junge Patientinnen und Patienten mit lebensverkürzenden oder schweren Erkrankungen, die eine besonders intensive medizinische und pflegerische Betreuung benötigen. Ziel der SAPV ist es, die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen zu verbessern und ihnen eine Versorgung im vertrauten häuslichen Umfeld zu ermöglichen. Dabei arbeitet ein professionelles Team eng mit behandelnden Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften sowie weiteren Unterstützungsangeboten zusammen und steht den Familien beratend und begleitend zur Seite.

Bei der offiziellen Spendenübergabe in Essenbach hatte Mipa Finanzvorstand Robert Jungwirth gemeinsam mit einigen Auszubildenden die Gelegenheit, die Spenden persönlich an die Vertreter der Organisationen zu überreichen. Dabei konnten sie sich aus erster Hand über die wertvolle Arbeit der Einrichtungen und den konkreten Einsatz der Spendengelder informieren. 

Spendenübergabe an das Ambulante Kinderhospiz, Zentrum Niederbayern
Spendenübergabe an die Landshuter Tafel
Spendenübergabe an die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)